Begriffsklärung
Heißt „honigsüßer Durchfluss“, umgangssprachlich auch Zuckerkrankheit genannt.
Diabetes ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, die zu erhöhten Blutzuckerwerten führt, weil ein Mangel am Hormon Insulin vorhanden oder die Insulinwirkung vermindert ist. – Diabetes ist neben Bluthochdruck zur Volkskrankheit geworden!
Klassifikation & Ursachen
Es gibt 3 Arten von Diabetes:
Der Typ-1-Diabetes ist meist erblich bedingt und beginnt oft im Kindes- oder Jugendalter. Es handelt sich um eine Autoimmunerkrankung, bei der Betroffene kein oder kaum Insulin produzieren und sich Insulin spritzen müssen.
Der Typ-2-Diabetes ist oft „angezüchtet“ und eine Folge jahrelanger, ungesunder Ernährung, einhergehend mit Bewegungsmangel. Die Vorstufe zum Diabetes wird Insulinresistenz genannt, das heißt, dass die Körperzellen schlechter auf das Hormon Insulin reagieren. Die Aufgabe des Insulins ist es, Zucker aus dem Blut in die Zellen zu transportieren, liegt eine Insulinresistenz vor, gelingt dies nur unzureichend und der Zucker staut sich deshalb im Blut.
Ein Typ-3-Diabetes liegt dann vor, wenn die Bauchspeicheldrüse (Pankreas) entfernt worden ist.
Behandlung
Sportliche Aktivität senkt den Blutzuckerspiegel und verbessert die Insulinempfindlichkeit der Zellen, dies lässt allerdings nach 48 Stunden wieder nach. Daher ist regelmäßiger Sport wichtig, um den Blutzuckerspiegel dauerhaft zu senken! Auch eine Umstellung der Ernährung ist unabdingbar!
Erfolgt eine Umstellung der Ernährung und es wird regelmäßig Sport getrieben, kann eine Therapie mit Insulin aufgeschoben und sogar vermieden werden! Ausdauer- und Muskelaufbautraining sind hier die Schlüsselworte!
Diabetes führt zu Muskelschwund, weil bereits in einem frühen Erkrankungsstadium Muskeln abgebaut werden. Gezieltes Muskelaufbautraining ist äußerst wichtig, da das Muskelgewebe als Glukosespeicher ein wichtiger Faktor zum Senken des Blutzuckerspiegels ist.
